Das ERP-Haus als Partner
Schnell, flexibel und weitestgehend unabhängig von externen Lieferanten auf Kundenanforderungen zu reagieren, gehört in der Fertigungsindustrie heute mehr denn je zu den Kardinaltugenden eines Unternehmens: Erst ein leistungsstarkes Logistik-System mit einer Just-in-time-Lieferfähigkeit gewährleistet hier die weltweite termingerechte Zustellung und damit auch langfristig die Befriedigung von steigenden Kundenanforderungen. Um diese Aufgaben effizient erfüllen zu können und gleichzeitig auch intern Geschäftsprozesse zu optimieren, setzt das fränkische Familienunternehmen Sauer GmbH & Co. KG seit einigen Jahren erfolgreich auf den Einsatz einer leistungsstarken Enterprise Resource Planning (ERP)-Lösung.
Die 1938 zunächst als Gießerei gegründete Firma Sauer begann 1957 mit der Kunststoffverarbeitung und zählt heute zu einem der führenden Hersteller von Verpackungen und technischen Kunststoffteilen. Die Verarbeitungsverfahren umfassen Extrusionsblasformen, Spritzblasen und Spritzstreckblasen. Produktseitig ist Sauer auf Verpackungen für die kosmetische, chemische und pharmazeutische Industrie spezialisiert; im Bereich technische Teile werden unter anderem Autokindersitze, Schlitten, Druckbehälter und Sonnenblenden gefertigt. Zu den Hauptabnehmern gehören namhafte Unternehmen wie Schwarzkopf & Henkel, L’Oréal, Wella oder Beiersdorf. Die Sauer-Gruppe verfügt neben dem Hauptwerk in Neustadt/Coburg über weitere Produktionsstätten in Föritz/Thüringen und Sarreguemines/Frankreich. Insgesamt rund 490 Mitarbeiter sorgen für einen täglichen Produktionsausstoß von 3,1 Millionen Teilen.
Komplette Umstellung leicht gemacht
In den Neunzigerjahren fiel bei Sauer der Entschluss zur Implementierung einer leistungsstarken ERP-Lösung, da das bisherige System veraltet war und die steigenden Anforderungen nicht mehr bewältigen konnte, wie sich Astrid von Pannwitz, Mitglied der Inhaberfamilie Sauer, erinnert: „Das Vorsystem war nicht mehr zeitgemäß, so dass wir eine komplett neue Lösung benötigten. Darum haben wir uns mehrere Softwareanbieter eingeladen, um uns umfassend über das Angebot am Markt informieren zu können.“Ausschlaggebend für die Entscheidung für cd2000 von r.z.w. cimdata waren schließlich das gute Preis-/Leistungsverhältnis sowie die Benutzerfreundlichkeit und Übersichtlichkeit der Anwendungen; hinzu kamen die niedrigen Anpassungskosten aufgrund der ausgeprägten Flexibilität des Standards. „Das System passte einfach am besten in unsere Firmenabläufe“, bringt es Astrid von Pannwitz auf den Punkt. Darüber hinaus stimmte auch die Chemie zwischen Sauer und dem Team des in Weimar, Gunzenhausen und Wilhelmshaven ansässigen Softwareanbieters.
Flexibel und ausbaufähig
Im Rahmen der Einführung der Software in der Zentrale durchliefen die jeweiligen Sachbearbeiter und EDV-Spezialisten von Sauer zunächst intensive Schulungen, die sie mit den umfangreichen Funktionalitäten des Systems vertraut gemacht haben. Auf dieser Grundlage wurde cd2000 seither kontinuierlich um- und aufgerüstet, um die Anwender in allen von ihnen genutzten Bereichen innerhalb der Lösung zu unterstützen.Heute fungiert als Datenbankserver ein IBM Netfinity 7000, als Applikationsserver eine IBM eServer xSeries 250. Rund 45 User greifen von Neustadt aus direkt, von Föritz und Sarreguemines aus über Terminalserver und eine Tarantella-Interverbindung auf das System zu. „Besonders intensiv nutzen unsere User dabei die Module für Auftragsabwicklung, Fertigungssteuerung, Statistik und Lagerhaltung“, kommentiert Oliver Jung, IT-Leiter bei Sauer. Die Nutzung dieser Module gewährleistet die schnellstmögliche, termingerechte Belieferung der Kunden mit den gewünschten Produkten.
Weiteres Plus der Lösung: Aufgrund ihrer Flexibilität lässt sich die Software von Fremdanbietern problemlos über Schnittstellen einbinden. Hierzu zählen beispielsweise eine Betriebsdatenerfassung via ASCII-Schnittstelle und die Integration der beiden Hochregallager in Neustadt und Föritz über einen Lagerverwaltungsrechner; insgesamt ist hier eine Lagerkapazität von 35.200 Palettenstellplätzen vorhanden.
Positives Resümee
Die partnerschaftlichen Geschäftsbeziehungen mit dem Softwareanbieter haben sich über die Jahre insbesondere auch dadurch intensiviert, dass etwa spezifische Verbesserungsvorschläge von Sauer zumeist in einem der nächsten Releases der Software enthalten waren, betont Astrid von Pannwitz: „Für uns als Mittelständler gestaltet sich die Zusammenarbeit mit einem Softwarehaus, das ebenfalls mittelständisch aufgebaut ist, ideal: Beide Seiten wissen um ihre Bedürfnisse und können auf diese Weise voneinander profitieren.“ Hierzu gehört beispielsweise die umgehende Behebung von Problemen innerhalb des Systems. „cd2000 unterstützt uns bei unserem Bestreben, für unsere Kunden stets gleichbleibend hohe Qualitätsstandards zu erreichen“, resümiert Astrid von Pannwitz zufrieden. „Daher freuen wir uns darauf, auch zukünftige Entwicklungen gemeinsam mit r.z.w. cimdata erfolgreich zu bewältigen.“Über Sauer GmbH & Co. KG
Die 1938 gegründete Sauer GmbH & Co. KG zählt heute zu den führenden Herstellern von extrusions-, spritzstreck- und spritzgeblasenen Kunststoffteilen für die Verpackungsindustrie mit einem Umsatz von 56 Millionen Euro im Jahr 2002. Abnehmer der Produkte sind namhafte Unternehmen aus der kosmetischen, chemischen und pharmazeutischen Industrie. Am Hauptstandort Neustadt/Coburg und den Produktionsstätten in Föritz und Sarreguemines/Frankreich sind insgesamt rund 490 Mitarbeiter beschäftigt. Weitere Informationen sind erhältlich unter www.sauer-polymertechnik.de.Sauer GmbH & Co. KG
Astrid von Pannwitz
Halskestraße 7
D – 96465 Neustadt/Cob.
Telefon: 09568/858-0, Fax:-100
www.sauer-polymertechnik.de
